Rechtssichere Umsetzung der PPWR
Rechtssichere Umsetzung der PPWR
Die europäische Verpackungsverordnung (PPWR) verändert die Anforderungen an Verpackungen in der gesamten EU. Wer PPWR-Vorgaben frühzeitig umsetzt, sichert Rechtssicherheit, steigert die Kreislauffähigkeit seiner Produktverpackungen und stärkt gleichzeitig die Marktposition als nachhaltiger Anbieter.
Mein Beratungsprozess
Zu Beginn des Beratungsprozesses prüfen wir Ihre Verpackungen auf relevante Stoff- und Formatverbote und etwaige Ausnahmeregelungen und analysieren Ihre Absatzmärkte in den EU-Ländern. Auf dieser Basis definieren wir für jede Verpackung Ihre exakte Rolle gemäß der PPWR und leiten die daraus resultierenden Pflichten für Ihr Unternehmen ab – sei es z.B. als Erzeuger, Hersteller oder Importeur.
Im Anschluss erstellen wir einen Plan für die Bereitstellung der notwendigen Daten zur rechtssicheren Konformitätserklärung. Bei Verpackungen, auf deren Gestaltung Sie keinen Einfluss haben, treten wir direkt mit den Lieferanten in den Dialog. Darüber hinaus klären wir verbindlich, wer in welchem Zielland die Registrierungs- und Lizenzierungspflichten (EPR) zu tragen hat.

Sie möchten Ihr Unternehmen sicher auf die EU Verpackungsverordnung PPWR vorbereiten und benötigen fachkundige Unterstützung?
Ich berate Sie gern.
FAQ zur europäischen Verpackungsverordnung (PPWR)
Dieser FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die europäische Verpackungsverordnung (PPWR):
Die PPWR ist die neue EU-Verpackungsverordnung und legt EU-weit einheitliche Anforderungen an Verpackungen und Verpackungsabfälle fest – von Design & Material über Kennzeichnung bis hin zu Abfallvermeidung und Herstellerverantwortung. Ziel ist u. a. weniger Verpackungsabfall, bessere Recyclingfähigkeit und mehr Kreislaufwirtschaft. Für Unternehmen bedeutet das: Anforderungen werden stärker standardisiert, Nachweise/Daten werden wichtiger und es entstehen konkrete Umsetzungsfristen bis in die 2030er Jahre.
Kompostierbarkeit ist nicht pauschal für „Bio-Kunststoffe“ gedacht, sondern für klar definierte Anwendungen. Ab 12.02.2028 müssen u. a. Teebeutel/Kaffeebeutel sowie Klebeetiketten auf Obst und Gemüse industriell kompostierbar sein. Für andere Verpackungen – auch wenn sie als „biologisch abbaubar“ beworben werden – gilt: Sie sollen grundsätzlich recyclingfähig gestaltet sein und dürfen andere Recyclingströme nicht stören.
Die PPWR baut EPR-Regeln weiter aus und präzisiert Pflichten wie Registrierung, Reporting und Organisation der Entsorgungs-/Recyclingfinanzierung. Zentral: Unternehmen dürfen Verpackungen in einem Mitgliedstaat grundsätzlich nicht erstmalig bereitstellen, wenn sie dort (bzw. ihr Bevollmächtigter) nicht registriert sind.
Nachrichten
Aktuelles aus meinem Nachhaltigkeitsblog
Ich veröffentliche regelmäßig kompakte Kurznachrichten rund um nachhaltige Unternehmensführung, neue Standards und aktuelle Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit. Weitere Beiträge finden Sie hier.
Referenzen
Unternehmen, die auf meine Nachhaltigkeitsexpertise setzen































Nachhaltigkeitsbericht
Der Nachhaltigkeitsbericht informiert über die ökologische und soziale Leistung einer Organisation. Neben dem Geschäftsbericht ist dieser ein elementarer Bestandteil der Kommunikationspolitik eines Unternehmens. Die Form der Veröffentlichung kann sich an standardisierten Rahmenwerken wie der Global Reporting Initiative (GRI) oder den zehn Prinzipien der UN Global Compact orientieren.
Mehr dazu entnehmen Sie meinem Video: „Die wichtigsten Standards für die Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts in Unternehmen“
Global Reporting Initiative (GRI)
Die Global Reporting Initiative (GRI) entwickelt und veröffentlicht Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Prinzipien der Berichterstattung des sog. GRI-Standards gewährleisten Transparenz, Vergleichbarkeit und Vollständigkeit. Sie beziehen sich sowohl auf die Berichtsinhalte, als auch auf die Berichtsqualität. So muss zur Bestimmung des Berichtsinhalts eine Stakeholder- & Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt werden. Kriterien der Berichtsqualität sind Genauigkeit, Ausgewogenheit, Verständlichkeit, Vergleichbarkeit, Zuverlässigkeit und Aktualität.
Stakeholderanalyse
Stakeholder sind alle Individuen, gesellschaftlichen Gruppen oder Institutionen, die von den unternehmerischen Tätigkeiten direkt oder indirekt betroffen sind. Mithilfe einer Stakeholderanalyse wird systematisch ermittelt, welche Anspruchsgruppen in und um ein Unternehmen existieren, welche Interessen sie verfolgen und wie hoch deren Einfluss ist. Im Nachhaltigkeitsmanagement kommt der Beachtung der Stakeholderinteressen eine große Bedeutung zu. Ein nachhaltiges Unternehmen sollte die Ansprüche unterschiedlicher Stakeholder kennen und sich um einen Interessenausgleich bemühen.
Wesentlichkeitsanalyse
Mit einer Wesentlichkeitsanalyse werden die wesentlichen Themen eines Unternehmens und seiner Stakeholder ermittelt. Laut dem GRI-Standard kann ein Thema aus zwei Gründen wesentlich sein: Wenn es erhebliche ökonomische, ökologische und sozialen Auswirkungen widerspiegelt oder sich stark auf die Beurteilungen und Entscheidungen der Stakeholder auswirkt.
Geförderte Nachhaltigkeitsberatungen für KMUs
Beratungen im Bereich Nachhaltigkeit sind ein wichtiges Instrument zur Stärkung des unternehmerischen Know-hows.
Für Bestandsunternehmen bis maximal 250 Mitarbeitende können Nachhaltigkeitsberatungen im Rahmen der Beratungsförderung der BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) bezuschusst werden. Damit soll es kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) erleichtert werden, externen Rat in Anspruch zu nehmen.
Als gelisteter Nachhaltigkeitsberater bei der BAFA darf ich auf meiner Internetseite über die Möglichkeiten einer Beratungsförderung informieren, diese jedoch nicht aktiv bewerben. Falls Sie mehr über die Art, Umfang oder Höhe der Bezuschußung zu einer Nachhaltigkeitsberatung erfahren möchten, können Sie mich gerne kontaktieren.
Weiterführende Informationen finden Sie außerdem auf der Internetseite der BAFA.
Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK)
Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex ist ein branchenübergreifender Transparenzstandard für die Berichterstattung unternehmerischer Nachhaltigkeitsleistungen und kann von Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Rechtsform genutzt werden.
DNK-Erklärung
In einer DNK-Erklärung berichten Unternehmen über ihre aktuellen und geplanten Nachhaltigkeitsaktivitäten aus den Bereichen Strategie, Prozessmanagement, Umwelt und Gesellschaft. Eine DNK-Erklärung umfasst 20 DNK-Kriterien und bildet einen sehr guten Einstieg in die strategische Nachhaltigkeitsarbeit.
Umfang & Inhalt einer DNK-Erklärung:
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