Bild CCF Corporate Carbon Footprint

Erstellung von Company Carbon Footprints (CCF)

Erstellung von Company Carbon Footprints (CCF)

Ein verlässlicher Corporate Carbon Footprint (CCF) schafft Transparenz über die klimarelevanten Emissionen eines Unternehmens und bildet die Grundlage für wirkungsvolle Klimastrategien. Unternehmen profitieren von klaren Reduktionspfaden, regulatorischer Sicherheit, Effizienzgewinnen und einer verbesserten Position gegenüber Kunden, Investoren und Ratingagenturen.

Mein Beratungsprozess

Ich starte mit der Festlegung der organisatorischen und operativen Bilanzierungsgrenzen nach dem GHG Protocol. Anschließend definieren wir die Scope-3-Systemgrenzen entlang der 15 Kategorien und priorisieren die wesentlichen Emissionstreiber. Wir strukturieren die Datenerhebung, wählen robuste Emissionsfaktoren und legen ein klares Berechnungs- und Belegwesen fest.

Auf dieser Basis berechne ich den CCF, dokumentiere Annahmen und Unsicherheiten und führe eine Hotspot-Analyse durch, um gezielte Reduktionshebel abzuleiten. Abschließend bereite ich eine konforme Berichterstattung vor und verankern auf Wunsch Maßnahmen in Prozessen sowie ein Monitoring, das Fortschritte und Zielpfade nachvollziehbar macht.

Profilbild von Simon Brechel

Sie möchten den CCF Ihres Unternehmens ermitteln? Ich unterstütze Sie gerne.

FAQ zur Erstellung eines Company Carbon Footprints (CCF)

Dieser FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen rund um die Erstellung eines Company Carbon Footprints(CCF).

Der Company Carbon Footprint (CCF) zeigt, wie viele Treibhausgasemissionen ein Unternehmen in einem definierten Zeitraum verursacht – angegeben in t CO₂e. Er bildet die Grundlage, um Emissionen gezielt zu steuern, Reduktionsmaßnahmen zu priorisieren und Fortschritte jährlich nachzuverfolgen. Ein CCF ist damit meist der Startpunkt für Klimaziele und ein strukturiertes Klimamanagement.

Der CCF betrachtet Emissionen auf Unternehmensebene (Standorte, Prozesse, Lieferkette). Ein PCF betrachtet Emissionen auf Produktebene entlang eines Produktlebenswegs. Beide ergänzen sich: Der CCF zeigt die größten Emissionstreiber im Unternehmen, der PCF macht Emissions-Hotspots einzelner Produkte sichtbar.
Am häufigsten wird der CCF nach dem GHG Protocol Corporate Standard erstellt. Ergänzend nutzen viele Unternehmen ISO 14064 als normativen Rahmen für die Erstellung und Berichterstattung des Emissionsinventars. Wenn Sie CSRD/ESRS berichten, spielt zudem ESRS E1 eine Rolle, weil dort Scope-Angaben und Emissionsdaten erwartet werden.

Ein CCF wird typischerweise in Scope 1, 2 und 3 gegliedert. Scope 1 sind direkte Emissionen aus eigenen/unternehmenskontrollierten Quellen, Scope 2 sind indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie (z. B. Strom, Wärme), Scope 3 sind weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette (vor- und nachgelagert). Diese Logik folgt dem GHG Protocol.

Typisch sind Energie- und Brennstoffverbräuche (Strom, Gas, Wärme, Kraftstoffe), Kältemittelverluste, Fuhrpark, Dienstreisen, Pendeln sowie Daten zu eingekauften Gütern/Dienstleistungen und Transporten. Für Scope 3 brauchen Sie häufig Einkaufsdaten (Warengruppen, Mengen/Werte) und – wenn möglich – Lieferantendaten. Je besser die Primärdaten, desto belastbarer wird das Ergebnis.

Für Scope 2 gibt es zwei gängige Ansätze: location-based (Netz-/Strommix am Standort) und market-based(vertraglich beschaffter Strom, z. B. über Stromlieferverträge/Zertifikate – mit klaren Qualitätsanforderungen). Viele Berichtslogiken erwarten eine saubere Dokumentation beider Sichtweisen, weil sie unterschiedliche Aussagen ermöglichen. Wichtig ist: Methode und Nachweise müssen konsistent und prüfbar sein.

Nutzen Sie möglichst aktuelle, geprüfte und nachvollziehbare Emissionsfaktoren. In Deutschland sind z. B. Faktoren und Hintergrundinfos des Umweltbundesamts (UBA) für den Strommix eine etablierte Referenz. Für Materialien und Vorstufen kommen anerkannte Datenbanken (LCA/Industriefaktoren) hinzu – entscheidend ist, Quellen und Versionen sauber zu dokumentieren.

Starten Sie mit einer Screening-Bilanz für Scope 1 und 2 und den größten Scope-3-Brocken (meist Einkauf und Logistik). Das liefert schnell Orientierung, wo die Haupthebel liegen, ohne dass Sie sofort „perfekte“ Daten brauchen. Danach verbessern Sie Schritt für Schritt Datenqualität, Systemgrenzen und Prozesse – so bleibt es handhabbar.

Üblich ist eine jährliche Aktualisierung, damit Trends sichtbar werden und Ziele steuerbar bleiben. Spätestens bei größeren Veränderungen (Standorterweiterung, neuer Energievertrag, neue Lieferkette) lohnt sich eine Zwischenprüfung. Ein wiederholbarer Prozess (Datenverantwortliche, Kalender, Plausibilitätschecks) spart im Folgejahr viel Aufwand.

Für einen CCF werden in der Regel Brutto-Emissionen ausgewiesen (was tatsächlich emittiert wurde). Kompensation/Offsets können ergänzend berichtet werden, sollten aber nicht die Emissionsbilanz „kleinrechnen“, sondern getrennt als Zusatzinformation behandelt werden. Auch ESRS E1 unterscheidet klar zwischen Emissionen und ggf. zusätzlichen Angaben zu Removals/Offsets (wenn wesentlich).

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