Branchen

Nachhaltigkeit branchengenau verstehen und umsetzen

Bei der Planung und Umsetzung von Transformationsprojekten steht jede Branche vor eigenen Herausforderungen. Erfolgreiche Nachhaltigkeitsberatung bedeutet, eine Branche zu kennen und die spezifischen Problemstellungen zu verstehen. Nur vor diesem Hintergrund können Lösungen zu mehr Nachhaltigkeit entwickelt und auch erfolgreich umgesetzt werden.

Als vertrauensvoller und langfristiger Partner in Sachen Nachhaltigkeit kann ich fachliches Know-how aus den folgenden Branchen anbieten:

Hausforderungen im Bereich CSR

Die Automobilbranche ist eine Schlüsselindustrie der deutschen Wirtschaft. Hinter jeder deutschen Marke verbergen sich hunderte Zulieferunternehmen, welchen den starken und innovativen deutschen Mittelstand maßgeblich mitprägen.

Vor dem Hintergrund des hohen CO2-Außstoßes im Straßenverkehr sind strengere Emissionsregeln nur eine von vielen
Herausforderungen der Fahrzeughersteller und Zulieferer. Immer mehr Menschen setzen auf verbrauchs- und damit CO₂-arme Mittel der Fortbewegung und nachhaltige Mobilitätskonzepte. Daneben rücken die internationalen Wertschöpfungsketten immer mehr in den Fokus und werden Teil der Corporate Social Responsibility (CSR). Diese müssen leistungsfähig und klimastabil gestaltet sein sowie Sozialstandards einhalten.

Emissionsärmere Technologien wie der Wasserstoffantrieb und die Elektromobilität sind dabei nur ein Ansatzpunkt zu mehr Nachhaltigkeit, innovative Mobilitätskonzepte wie Carsharing-Plattformen ein anderer. Um die Sozial- und Umweltstandards in den Wertschöpfungsketten zu gewährleisten, setzen OEMs auf Herkunftsnachweise der kritischen Rohstoffe, den Beitritt zu Brancheninitiativen sowie Auditierungsprogramme und Auflagen ihrer Zulieferer.

Als Nachhaltigkeitsberater und vertrauensvoller Partner unterstütze ich meine Kunden aus der Automobilindustrie dabei, die Mobilitätswende nachhaltig zu gestalten.

Nachhaltigkeit von Grund auf

Die Baubranche ist in Deutschland einer der größten Arbeitgeber. Um die ambitionierten Klimaziele der Bundesregierung zu erfüllen kommt, energieeffizienten Gebäuden und damit dem Bausektor eine Schlüsselrolle zu.

Die Errichtung und spätere Nutzung von Gebäuden, Straßen oder Anlagen verbraucht viele Ressourcen wie etwa Energie, Rohstoffe, Fläche und Wasser. Daneben verursacht das Baugewerbe einen Großteil der in Deutschland anfallenden Abfälle. Auch sind die Arbeitsbedingungen körperlich sehr anspruchsvoll und lange Montageeinsätze sind eher die Regel als die Ausnahme. Unter dem Preisdruck in der Branche leiden oft die Subunternehmer.

Die Spielräume, ein Bauprojekt energieeffizienter und umweltverträglicher zu gestalten, sind jedoch vielfältig. Eine sorgfältige Auswahl der Baustoffe hilft, den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Der später im Betrieb anfallende Energieverbrauch von Immobilien kann schon im Bau maßgeblich beeinflusst werden. Darüber hinaus müssen die Umweltauswirkungen für Instandhaltung und Rückbau schon während des Baus betrachtet und die richtige Auswahl an Bauteilen vorgenommen werden. Zu einem verantwortungsvollen Management am Bau gehört außerdem die Gesundheitsaufklärung und -vorsorge.

Als Nachhaltigkeitsberater unterstütze ich meine Kunden aus der Bauindustrie dabei, die vielseitigen Nachhaltigkeitsanforderungen in ganzheitliche CSR-Konzepte zu integrieren.

Nachhaltigkeit von der Wiege bis zur Bahre

Die Elektroindustrie ist in Deutschland ein wichtiger Arbeitgeber und stellt Technik für Schlüssel- und Zukunftstechnologien bereit.

Gerade dieser Industriezweig ist mit Nachhaltigkeitsrisiken konfrontiert, denn elektrotechnische Produkte benötigen oft Rohstoffe aus politisch instabilen Ländern. Bei deren Gewinnung, Beschaffung und Verarbeitung werden Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards teilweise oder nicht hinreichend berücksichtigt. Ähnlich verhält es sich bei Zulieferunternehmen von Teilkomponenten. Nicht selten stellen die Komponenten am Ende des Lebenszyklus hochgiftige und nur schwer zu recycelnde Abfälle dar.

Unternehmen sollten gewährleisten, dass in weniger entwickelten Ländern grundlegende Umwelt- und Sozialvorgaben eingehalten werden. Dies betrifft eigene Standorte wie auch Zulieferbetriebe. Mit der Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen, der Vereinbarung von Verhaltenskodizes, den Zertifizierungen von Zulieferbetrieben entlang der Lieferkette und Weiterbildungsmaßnahmen kann schon viel erreicht werden. Auch können recycelfähige und modulare Konstruktionen mit einer hohen Lebensdauer den Elektroschrott signifikant reduzieren.

Meine Kunden aus der Elektrotechnik und Elektronikindustrie unterstütze ich bei der Gestaltung nachhaltiger und sozialverträglicher Lieferketten.

Nachhaltigkeit als Grundpfeiler für die Energiewende

Die Energiebranche hat gerade in den westlichen Industrieländern eine besondere Verantwortung. Ohne die Nutzung verschiedener Energieträger wäre unser Lebensstandard kaum denkbar. Zur Erfüllung der Pariser Klimaziele spielt die Energiebranche eine wesentliche Rolle.

Jedoch sind die fossilen Energieträger begrenzt und der Abbau bewirkt negative Umweltauswirkungen. Erneuerbare Energie sind zwar wesentlich verträglicher für die Umwelt, doch ihre Verfügbarkeit schwankt. Der politische Druck auf die Energiebranche steigt und strengere behördliche Vorschriften nehmen zu. Gleichzeitig signalisieren Investoren, nur noch Unternehmen finanzieren zu wollen, die sich klar zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit positionieren und auch entsprechend handeln.

Zur Umsetzung der Energiewende arbeitet die Energiewirtschaft daran, die Energiegewinnung und -nutzung nachhaltiger zu gestalten. Neue Produkte und Dienstleistungen beschränken sich dabei nicht nur auf die Stromversorgung, sondern auch auf den Wärme- und Verkehrssektor. Intelligente Netze, solares Bauen, energieeffiziente Städte und smarte Technologien zum Energiemanagement sind nur einige Zukunftsthemen der Branche, welche dazu beitragen sollen, die globale Erwärmung auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen.

Als Nachhaltigkeitsberater mit klarem Fokus auf Planung und Umsetzung unterstütze ich meine Kunden aus der Energiewirtschaft bei der Erfüllung der ehrgeizigen Klimaziele und dem Wandel in der Branche.

Innovationskraft durch eine nachhaltige Entwicklung sicherstellen

Der Maschinen- und Anlagenbau ist nicht nur eine tragende Säule der deutschen Wirtschaft. Hochqualifizierte Arbeitskräfte und ein enges Netzwerk an Forschungseinrichtungen tragen wesentlich zur Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland bei.

Die Herausforderungen der Branche liegen bei der Verarbeitung von Rohstoffen wie zum Beispiel Metallen. Oft stammen diese aus Ländern, wo Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards nur unzureichend eingehalten werden. Gleiches gilt für (elektronische)Teilkomponenten. Auch bereitet vielen mittelständischen Unternehmen die Rekrutierung von qualifizierten Fachkräften große Sorge.

Auf steigende Umweltanforderungen und gesellschaftlich verträgliche Lösungen hat sich die Branche schon sehr gut eingestellt. Maschinen mit niedrigen Energiebedarfen, der effiziente Einsatz von Rohstoffen, die Vermeidung von giftigen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen ist längst zum Standard geworden. Zur Einhaltung von Arbeits-, Sozial- und Umweltstandards in wenig entwickelten Ländern wird über Auflagen (Verhaltenskodizes) und Audits Einfluss auf Zulieferer genommen.

Gemeinsam mit meinen Kunden aus dem Maschinen- & Anlagenbau setzen wir CSR-Konzepte um, welche die Innovationskraft sicherstellt und dennoch eine nachhaltige Entwicklung ermöglicht.

Gesellschaftliche Verantwortung und Umweltschutz im Fokus

Kein anderer Wirtschaftszweig hat einen so großen Einfluss auf die Gesundheit und die Lebenserwartung der Menschen wie die Pharmazeutische Industrie.

Mit Blick auf den Umweltschutz dürfen Rückstände pharmazeutischer Stoffe weder Böden, Gewässer, Pflanzen noch Tiere schädigen. Im Zeichen der Digitalisierung ist der Schutz von privaten Gesundheitsdaten eine noch zu bewältigende Herausforderung. Um lebenswichtige Medikamente und Impfstoffe zu entwickeln, müssen die Forscher neben vielen Tests oft auch Tierversuche durchführen. Dieser Umstand ruft immer wieder gesellschaftliche Debatten über die angewendeten Mittel bei der Entwicklung neuer pharmazeutischer Produkte auf.

Im Sinne eines gesunden und langen Lebens für alle Menschen engagieren sich viele Pharmakonzerne in weniger entwickelten Ländern. So geben sie Präparate zum Selbstkostenpreis ab oder lassen sie durch lizensierte Unternehmen preisgünstig vor Ort herstellen. Bei der Entwicklung neuer Medikamente ist bei der Wahl der Mittel Transparenz und der ethische Diskurs in der Öffentlichkeit zu beachten.