Heizkosten im Vergleich: Wärmepumpen setzen sich gegen Gas durch
Zentrale Ergebnisse aktueller Studien
Untersuchungen von Stiftung Warentest, co2online und dem Techem Atlas zeigen übereinstimmend, dass Wärmepumpen beim laufenden Betrieb günstiger sind als fossile Heizsysteme. In einem durchschnittlichen Altbau verursacht eine Gasheizung pro Jahr etwa 700 bis 1.000 Euro höhere Betriebskosten als eine moderne Wärmepumpe.
Entwicklung der Energiepreise
Die Kosten für fossile Brennstoffe sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Erdgas verteuerte sich zwischen 2021 und 2024 um rund 40 Prozent, Heizöl um mehr als 47 Prozent. Der Strompreis, der für den Betrieb von Wärmepumpen relevant ist, stieg im gleichen Zeitraum nur geringfügig. Auch für 2025 werden deutliche Preissteigerungen bei Gas und Holzpellets erwartet, während die Kosten für Wärmepumpen vergleichsweise moderat zunehmen.
Wirtschaftlichkeit im Bestand
Tests zeigen, dass Wärmepumpen auch in durchschnittlich gedämmten Altbauten effizient arbeiten. Selbst mit klassischen Heizkörpern erreichen sie deutlich höhere Wirkungsgrade als Gasheizungen. Dadurch sind sie nicht nur im Neubau, sondern auch im Bestand eine wirtschaftlich konkurrenzfähige Heizlösung.
Vergleich verschiedener Heizarten
Auswertungen von Gebäudedaten belegen, dass Wärmepumpen seit 2022 durchgehend günstiger sind als fossile Heizsysteme. Fernwärme zählt aktuell zu den teuersten Heizarten, während Wärmepumpen trotz steigender Strompreise die kostengünstigste Option bleiben.
Rolle der Förderung
Der Umstieg auf eine Wärmepumpe wird derzeit durch staatliche Zuschüsse und günstige Finanzierungsangebote unterstützt. Für viele Haushalte reduzieren diese Förderungen die Investitionskosten erheblich und verbessern die Wirtschaftlichkeit gegenüber fossilen Heizungen zusätzlich.
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