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Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten nach VSME

Erstellung von Nachhaltigkeitsberichten nach VSME

Ein Nachhaltigkeitsbericht nach VSME bietet KMU eine schlanke, praxisnahe Alternative zu herkömmlichen Berichtsstandards wie GRI oder DNK. Der VSME-Standard erfüllt die wesentlichen Anforderungen von Großkunden, Banken und öffentlichen Auftraggebern – ohne unnötige Komplexität. Unternehmen gewinnen Transparenz, Struktur und ein belastbares ESG-Grundgerüst, das eine fundierte Basis für messbare Nachhaltigkeitsziele schafft.

Mein Beratungsprozess

Mein Beratungsprozess zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts nach VSME beginnt mit einer fundierten Analyse Ihrer bestehenden Unternehmenspraxis sowie der verfügbaren ESG-Daten. Darauf aufbauend entwickeln wir gemeinsam einen tragfähigen Berichtsrahmen, der sowohl dem Reifegrad Ihres Unternehmens als auch den Erwartungen Ihrer wesentlichen Stakeholder gerecht wird. Im nächsten Schritt definieren wir, welche Informationen im Rahmen dieses Nachhaltigkeitsberichtsstandards erfasst und aufbereitet werden müssen.

Ich übernehme die strukturierte Sammlung, Bewertung und redaktionelle Aufbereitung dieser Daten und stelle sicher, dass alle Angaben konsistent, überprüfbar und angemessen zum gewählten VSME-Modul erfolgen. Abschließend entsteht ein professionell gestalteter Nachhaltigkeitsbericht, der nicht nur Transparenz schafft, sondern auch die Glaubwürdigkeit und Zukunftsorientierung Ihres Unternehmens im Kontext nachhaltiger Entwicklung unterstreicht.

Profilbild von Simon Brechel

Simon Brechel

Nachhaltigkeitsberater

Ich unterstütze Sie praxisnah bei der Erstellung Ihres Nachhaltigkeitsberichts nach dem VSME-Standard.

FAQ Nachhaltigkeitsberichterstattung nach VSME

Dieser FAQ beantwortet die wichtigsten Fragen rund um das Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung nach VSME.

VSME ist ein freiwilliger EU-Berichtsstandard für nicht börsennotierte Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), um Nachhaltigkeitsinformationen strukturiert zu berichten. Er soll KMU dabei unterstützen, Anfragen großer Kunden in der Lieferkette sowie von Banken und Investoren effizient und vergleichbar zu beantworten. Gleichzeitig hilft er, Nachhaltigkeitsthemen im Unternehmen besser zu steuern.

VSME richtet sich an Unternehmen, die nicht unter die CSRD-Berichtspflicht fallen, aber trotzdem ESG-Informationen liefern sollen (z. B. an Großkunden). Er ist besonders hilfreich für KMU, die bisher keinen eigenen Nachhaltigkeitsbericht hatten und einen pragmatischen Einstieg suchen.

Nein – VSME ist vollständig freiwillig und hat keine „gesetzliche Pflichtwirkung“ wie die ESRS für CSRD-Unternehmen. Die EU-Kommission hat den Standard jedoch per Empfehlung eingeführt und ermutigt große Unternehmen und Finanzinstitute, ihre Informationsabfragen gegenüber KMU möglichst daran auszurichten.

Viele KMU werden heute indirekt mit ESG-Fragebögen überhäuft. VSME soll diese Abfragen vereinheitlichen, damit Sie statt vieler Einzel-Fragebögen ein konsistentes Set an Informationen bereitstellen können. Das spart Zeit, erhöht Vergleichbarkeit und verbessert oft die Gesprächsgrundlage mit Banken und Geschäftspartnern.

Der VSME hat zwei Module: das Basic Module (B1–B11) als Mindestumfang und das Comprehensive Module (C1–C9) für zusätzlichen Tiefgang. Das Comprehensive Module ist dafür gedacht, zusätzliche Informationen zu liefern, die Banken, Investoren oder große Kunden oft über das Basic hinaus anfragen. Wichtig: Wenn Sie ein Modul wählen, soll es insgesamt eingehalten werden – aber einzelne Angaben sind nur zu machen, wenn sie für Ihr Unternehmen „anwendbar“ sind.

Das Basic Module umfasst B1–B2 (Basis/Policies & Initiativen) plus B3–B11 mit Kennzahlen zu Umwelt, Sozialem und Governance. Dazu gehören u. a. Energie & Treibhausgase, Wasser, Abfall/Kreislaufwirtschaft, Belegschaftsdaten, Arbeitssicherheit sowie Korruptions-/Bestechungsfälle. Das ist bewusst schlanker als CSRD/ESRS, aber so aufgebaut, dass es typische Anfragen abdeckt.

VSME verlangt keine umfangreiche doppelte Wesentlichkeitsanalyse wie die ESRS für CSRD-Berichte. Stattdessen arbeitet der Standard mit dem „If applicable“-Prinzip: Bestimmte Angaben müssen nur gemacht werden, wenn sie für Ihre Situation relevant/anwendbar sind. Das macht den Einstieg deutlich pragmatischer.

Im Basismodul sollen Sie u. a. Energieverbrauch sowie Scope-1- und location-based Scope-2-Emissionen (in tCO₂e) berichten, orientiert am GHG-Protocol. Scope 3 ist optional und kann sinnvoll sein, wenn Ihre Wertschöpfungskette der größte Hebel ist oder Kund:innen/Banken es explizit verlangen.

Ja. Um Doppelarbeit zu vermeiden, erlaubt der VSME, auf Informationen zu verweisen, die in anderen Dokumenten veröffentlicht sind und zeitgleich zugänglich sind. Das ist praktisch, wenn Sie z. B. bereits Umwelt-/Arbeitsschutzdokumente oder Verhaltenskodizes haben.

Wenn bestimmte Angaben klassifiziert oder sensibel sind, dürfen Sie diese weglassen. Sie sollen dann im Bericht transparent machen, dass Sie diese Information aus diesem Grund nicht offenlegen. So bleibt die Berichterstattung nutzbar, ohne ungewollt kritische Details zu veröffentlichen.

Wenn der Bericht für Banken oder große Kunden gedacht ist, die jährlich Updates erwarten, soll er jährlich erstellt werden. Der VSME verlangt zudem Vergleichsinformationen zum Vorjahr (ab dem zweiten Berichtsjahr) – und wenn sich ein Datenpunkt nicht geändert hat, dürfen Sie das sagen und auf den Vorjahreswert verweisen.

Eine externe Prüfung ist bei VSME nicht vorgeschrieben. Sie kann aber sinnvoll sein, wenn Sie den Bericht gegenüber Finanzpartnern besonders belastbar machen wollen oder regelmäßig in Ausschreibungen/Finanzierungsprozessen genutzt wird. In vielen Fällen reicht ein sauber dokumentierter interner Prozess (Datenquellen, Verantwortliche, Plausibilitätschecks), damit der Bericht glaubwürdig ist.

Nachrichten

Aktuelles aus meinem Nachhaltigkeitsblog

Untenstehend finden Sie aktuelle Kurznachrichten rund um die Nachhaltigkeitsberichterstattung nach dem VSME-Standard (Voluntary Sustainability Reporting Standard for SMEs). Weitere Meldungen zur nachhaltigen Unternehmensführung, zu neuen Standards sowie zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Nachhaltigkeit finden Sie hier.

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