IED 2.0: Umweltmanagement wird Pflicht – bis Juli 2026 müssen >10.000 Betriebe vorbereitet sein

Mit der IED 2.0 wird ein systematisches Umweltmanagement für Unternehmen, die unter die 45. BImSchVfallen, verpflichtend. Ziel ist eine nachweisbare Verbesserung der Umweltleistung – verbunden mit dem Anreiz, Genehmigungsverfahren zu beschleunigen, wenn ein funktionierendes Managementsystem belegt werden kann.

In Deutschland wären laut Artikel über 10.000 Unternehmen betroffen, die zusammen rund 13.000 IED-Anlagenbetreiben, insbesondere in Energie- und Wasserversorgung, Metallverarbeitung, Chemie und Abfallwirtschaft.

Als Referenzmodelle gelten ISO 14001 und EMAS: In Entwürfen zur 45. BImSchV werden beide bereits explizit genannt, inklusive Hinweisen zur externen Prüfung. Zusätzlich deuten Entwürfe auf eine regelmäßige Wirksamkeitsüberprüfung hin.

Zeitplan: Die Umsetzung in nationales Recht muss bis Juli 2026 erfolgen. Unternehmen mit bestehenden Systemen (z. B. ISO 9001/14001/50001) können voraussichtlich auf vorhandenen Strukturen aufbauen – wer früh startet, vermeidet Engpässe und kann Synergien nutzen.

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Die vollständigen Daten und Hintergründe finden Sie im Originalartikel.

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Simon Brechel

Nachhaltigkeitsberater

Unterstützt Organisationen strategisch und praxisnah – bei der Entwicklung, Umsetzung und Verankerung einer nachhaltigen Unternehmensführung.