ISO 14001:2026 kommt im März – Fokus auf Klimawandel, Biodiversität und neue Harmonised Structure

Die revidierte ISO 14001 für Umweltmanagement soll laut Plan Ende März 2026 verabschiedet werden. Ein finaler Entwurf (FDIS) wird Anfang 2026 erwartet. Nach Abschluss der DIS-Phase und über 400 eingereichten Kommentaren gehen Experten davon aus, dass die Änderungen zwischen DIS und FDIS nur geringfügig ausfallen.

Strukturell wird die bisherige High Level Structure (HLS) durch die aktualisierte Harmonised Structure (HS)ersetzt. Damit sollen Managementsystemnormen stärker harmonisiert und die Integration mit anderen Standards erleichtert werden.

Inhaltlich gewinnt neben dem bereits verpflichtenden Thema Klimawandel (seit Oktober 2024 Bestandteil der Kontextanalyse) die Betrachtung weiterer Umweltthemen deutlich an Gewicht, darunter Ressourcenverfügbarkeit und Biodiversität entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Zudem rücken Betriebs- und Managementänderungen, Notfälle und Katastrophenmanagement stärker in den Fokus – als Basis für eine tiefere Risiko- und Chancenanalyse. Neu betont wird außerdem die Perspektive „outside-in“: Nicht nur Auswirkungen des Unternehmens auf die Umwelt, sondern auch Umwelteinflüsse auf die Geschäftskontinuität.

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Die vollständigen Daten und Hintergründe finden Sie im Originalartikel.

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Simon Brechel

Nachhaltigkeitsberater

Unterstützt Organisationen strategisch und praxisnah – bei der Entwicklung, Umsetzung und Verankerung einer nachhaltigen Unternehmensführung.