SDGs außer Reichweite: Bericht 2025 sieht kein UN-Ziel bis 2030 auf Kurs

Der „Sustainable Development Report 2025“ kommt zu einem ernüchternden Ergebnis: Keines der 17 UN-Nachhaltigkeitsziele (SDGs) wird bis 2030 vollständig erreicht. Auch bei den 169 Unterzielen sind substanzielle Fortschritte nur bei einem begrenzten Teil erkennbar.

Die Analyse zeigt eine klare Spaltung: In technisch-infrastrukturellen Bereichen gibt es messbare Verbesserungen – etwa beim Zugang zu Elektrizität, bei Investitionen in erneuerbare Energien und in Teilen der Gesundheitsversorgung. Diese Entwicklungen lassen sich vergleichsweise gut über Technologie und Infrastrukturprojekte vorantreiben.

Deutlich schwächer fällt die Bilanz bei den sozialen SDGs aus: Armutsbekämpfung, Bildung und Gleichstellung bleiben weit hinter den Zielen zurück. Als zentraler Bremsklotz gilt die Schuldenkrise vieler Entwicklungs- und Schwellenländer, deren Haushalte durch Schuldendienst kaum Spielraum für soziale Investitionen haben – verschärft durch steigende Zinsen, volatile Rohstoffpreise und Wechselkurseffekte.

Experten fordern verbindliche Entschuldungsmechanismen und fairere Handelsbedingungen, um nachhaltige Entwicklung strukturell zu ermöglichen.

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Die vollständigen Daten und Hintergründe finden Sie im Originalartikel.

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Simon Brechel

Nachhaltigkeitsberater

Unterstützt Organisationen strategisch und praxisnah – bei der Entwicklung, Umsetzung und Verankerung einer nachhaltigen Unternehmensführung.