5 Schritte zur nachhaltigeren Unternehmensflotte

  • Unternehmen sollten ihren Fuhrpark zunächst vollständig erfassen und Fahrleistung, Alter, Verbrauch, Nutzungsprofile sowie Vertragskosten analysieren. Dabei sind direkte Fahrzeugemissionen und Emissionen aus der Energiebereitstellung getrennt zu betrachten.
  • Batterieelektrische Fahrzeuge bilden für Stadt- und Regionalverkehre die zentrale Dekarbonisierungsoption. Aktuelle Modelle erreichen laut Beitrag etwa 350 bis über 700 Kilometer. Bei regelmäßig mehr als 300 Kilometern Tagesleistung oder fehlenden Lademöglichkeiten können Übergangslösungen erforderlich sein.
  • Für die Wirtschaftlichkeitsbewertung ist nicht allein der Kaufpreis entscheidend. Eine Gesamtkostenrechnung sollte Energie, Wartung, Versicherung, Finanzierung und Wertverlust einbeziehen. Besonders bei Fahrleistungen über 20.000 Kilometern jährlich können Elektrofahrzeuge Kostenvorteile gegenüber Verbrennern erzielen.
  • Empfohlen werden fünf Umsetzungsschritte: Pilotprojekt starten, Ladeinfrastruktur parallel ausbauen, Beschäftigte einbinden, Flottendaten systematisch auswerten und nachhaltige Mobilität strategisch verankern. Mobilitätsbudgets, Dienstradleasing, Jobtickets, Carsharing und Homeoffice können den Fahrzeugbestand und die Pendleremissionen zusätzlich reduzieren.

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Die vollständigen Daten und Hintergründe finden Sie im Originalartikel

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Simon Brechel

Nachhaltigkeitsberater

Unterstützt Organisationen strategisch und praxisnah – bei der Entwicklung, Umsetzung und Verankerung einer nachhaltigen Unternehmensführung.