China plant 20 Maßnahmen für grünen Konsum bei 1,4 Milliarden Menschen
Die chinesische Regierung hat einen landesweiten Aktionsplan für „grünen Konsum“ vorgestellt. Das vom Handelsministerium und acht weiteren Behörden verabschiedete Programm umfasst 20 Maßnahmen in sieben Handlungsfeldern – von umweltfreundlicher Landwirtschaft über energieeffiziente Haushaltsgeräte bis zu klimafreundlicher Mobilität.
Ziel ist es, den Übergang zu einer CO₂-armen Produktion und Lebensweise zu beschleunigen. Vorgesehen sind u. a. Bewertungen von Produkten nach CO₂-Fußabdruck, ressourcenschonendere Lieferketten sowie der Ausbau von Leasing- und Sharing-Modellen (z. B. Carsharing, Geräteleihe).
Der Plan fügt sich in Chinas „Dual-Carbon“-Ziele ein: Emissionshöhepunkt vor 2030, Klimaneutralität vor 2060. Parallel treibt China den Ausbau erneuerbarer Energien voran: Ende März 2025 übertraf die kombinierte Wind- und Solarkapazität erstmals die fossile Kraftwerksleistung.
Politisch verbindet die Initiative Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Konjunkturimpulse. Millionen Haushalte sollen effizientere Geräte und Fahrzeuge nutzen – mit sinkendem Energiebedarf bei gleichzeitig stimulierter Produktion. Ob China damit tatsächlich zum globalen Vorreiter wird, bleibt angesichts weiter wachsender Kohlekraftkapazitäten offen.
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