Regenwassernutzung kann fast 45 % des täglichen Trinkwasserbedarfs ersetzen

  • In Deutschland verbraucht jede Person durchschnittlich rund 120 Liter Trinkwasser pro Tag. Etwa 27 % entfallen auf die Toilettenspülung, 12 % auf das Wäschewaschen und weitere 6 % auf Gartenbewässerung und Reinigung. Für diese Anwendungen ist grundsätzlich keine Trinkwasserqualität erforderlich.
  • Im Außenbereich reichen die Speichermöglichkeiten von Regentonnen und Wandtanks bis zu IBC-Containern oder unterirdischen Zisternen. Einige Kommunen fördern deren Einbau finanziell. Zusätzlich kann die Versickerung auf dem Grundstück die Kanalisation bei Starkregen entlasten.
  • Für Toiletten, Waschmaschinen oder Reinigungsarbeiten im Gebäude ist eine fachgerecht installierte Regenwassernutzungsanlage erforderlich. Das Brauchwassernetz muss strikt vom Trinkwassernetz getrennt sein. Installation und regelmäßige Wartung sollten durch einen Sanitärfachbetrieb erfolgen.
  • Bei sachgemäßem Betrieb sind laut Verbraucherzentrale NRW weder Komforteinbußen noch hygienische Nachteile zu erwarten. Ob sich neben dem geringeren Trinkwasserverbrauch auch Abwassergebühren reduzieren, hängt von den kommunalen Regelungen ab.

Mehr Informationen

Die vollständigen Daten und Hintergründe finden Sie im Originalartikel

Profilbild von Simon Brechel

Simon Brechel

Nachhaltigkeitsberater

Unterstützt Organisationen strategisch und praxisnah – bei der Entwicklung, Umsetzung und Verankerung einer nachhaltigen Unternehmensführung.